Ich lege meine eigene Meinung nicht nur meinen Helden in den Mund. Diese Worte spricht Scarlatti, der Gegenspieler in Der Schwur der Schlange, zu einer äußerst positiv besetzten Figur. Um nicht zu spoilern, werde ich nicht verraten welche, der Marchese ist es jedenfalls nicht. Viel wichtiger ist die Aussage selbst.

Sie ist ein Plädoyer für einen sinnvollen Umgang mit Fehlern. Fehler passieren, auch Helden und positiven Figuren. Ewiges Jammern bringt niemanden weiter, weder fiktive Charaktere noch uns im realen Leben. Es geht um Taten und es geht um Konsequenzen. Selbstvorwürfe sind in die Vergangenheit gerichtet, Konsequenzen in die Zukunft, und die kann man noch gestalten.

Der Schwur der Schlange ermutigt wie alle meine Romane zum Handeln, und mir gefällt, wie unterschiedlich die verschiedenen Figuren mit Fehlern umgehen. Keiner wischt sie bagatellisierend zur Seite, aber die Starken unter ihnen lassen sich durch Fehler auch nicht lähmen.

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Cover "Der Schwur der Schlange" – Drei Zinnsoldaten und ein Gewimmel von Schlangen vor einer blauen Mauer