Wie steht der Mafiaboss wirklich zu Merahwi? (Rodchenko im Interview mit Bookaholicane)

Leider hat Bookaholicane ihren Blog mittlerweile geschlossen. Doch das Interview, das sie anlässlich der Blogtour zu „Poker mit Hai“ mit Rodchenko führte, kann ich dir trotzdem zeigen:

Bookaholicane: Hallo Herr Rodchenko, freut mich, einen richtigen Mafiaboss einmal kennen zu lernen. Mögen Sie sich vielleicht erst mal vorstellen?

Rodchenko: Ich bin Viktor Rodchenko, und das mit dem Mafiaboss können Sie nicht beweisen. Ich bin ehrbarer Geschäftsmann, im Import und Export tätig, und ich besitze eine Reinigungsfirma und noch einige andere.

Bookaholicane: Wie sind Sie zu dem geworden der Sie jetzt sind?

Rodchenko: Durch harte Arbeit, eisernen Willen und klare Ansagen. Man muss die Leute nur entsprechend motivieren.

Bookaholicane: Was genau ist Ihre Meinung zu Merahwi alias der Hai?

Rodchenko: Der Mann hat Eier in der Hose und Nerven aus Stahl. Er wäre genau der Richtige für meine Organisation. Ein ebenbürtiger Gegner.

Bookaholicane: Wie empfinden Sie die Geschichte, die B.D. Winter da niedergeschrieben hat?

Rodchenko: Na wie soll ich sie schon empfinden? Schmutzwäsche und Verleumdung, sie zieht meinen guten Ruf in den Dreck. Merahwi hat genauso viel Dreck am Stecken wie ich, aber ihre Sympathien sind ja eindeutig verteilt. Was er tut, ist eindeutig kriminell, aber bei ihm finden es alle in Ordnung. Mit seinem Aussehen, seinen feinen Anzügen und seinen Manieren ist er ein Gentlemanganove, und auf so etwas fahren die Leute ab.

Bookaholicane: Wollen Sie uns vielleicht ein Geheimnis anvertrauen?

Rodchenko: Halten Sie mich für lebensmüde?

Bookaholicane: Möchten Sie uns etwas über Ihre Organisation erzählen?

Rodchenko: Aber klar doch. Und dann jage ich Ihnen eine Kugel in den Kopf, damit Sie es nicht ausplaudern können.

Bookaholicane: Wie stehen Sie zu Liebe zwischen Gleichgeschlechtlichen?

Rodchenko: Armselige Schwuchteln. In Russland wissen wir, wie wir mit solchen Arschfickern und Schwanzlutschern umgehen, aber im Westen ist man ja so wunderbar tolerant und dekadent. Das sind perverse Tiere, die keiner haben will und keiner braucht.

Bookaholicane: Und auch Sie dürfen zum Schluss mir eine Frage stellen.

[Seine Antwort habe ich besser gestrichen, denn die war wirklich unter allem Niveau.]

Mir tat Bookaholicane ja ziemlich leid wegen seiner rüpelhaften Antworten, aber sie hat sich wacker geschlagen. Zum Glück sind bei weitem nicht alle so wie er und jetzt wird vermutlich auch klar, warum Merahwi die Verhandlungen unbedingt gewinnen muss. Doch beherzt, wie Bookaholicane ist, hat sie mit den beiden sogar noch ein Doppelinterview geführt.

Lies hier das Doppelinterview

In diesen Romanen spielt Rodchenko mit

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Bild: © Marko Brock unter Verwendung eines Motivs von Ysbrand Cosijn/Shutterstock