Dieses Zitat stammt aus einem Gespräch zwischen dem Marchese und seinem Diener. Auf den ersten Blick wirkt es sehr desillusioniert, und das ist der Marchese zu diesem Zeitpunkt auch. Mir gefällt es, weil er darin sehr ehrlich ist und ich den Mut hatte, meine Lieblingsfigur auch von einer problematischen Seite zu zeigen. Der Marchese war nie als platter Superheld geplant, sondern als Mann mit inneren Zweifeln und geheimen Sehnsüchten.

„Das Gift der Schlange“ ist mein erster veröffentlichter Roman. Wie Debuts es so an sich haben, ist auch dieses Buch noch sehr ungestüm und teilweise ungeschliffen. Ein Feuerwerk an spannenden Episoden, gibt es dennoch Einblicke in das Innenleben eines Helden. Ich wollte vor allem dahinterkommen, unter welchen Bedingungen ein Held überhaupt lieben kann. Immerhin hängt sein Leben davon ab, nicht den falschen Leuten zu vertrauen.

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