Julian ist immer für flotte Sprüche gut, selbst wenn er wie hier zu seinem Chef zitiert wird und ein ganz ungutes Gefühl hat. Denn der ist niemand Geringerer als der namensgebende Hai aus der Reihe „Shark Temptations“. Das Zitat stammt aus „Tanz der Ikonen“, dem ersten Band.

Auch wenn mein Herz für die großen, mitunter tragischen Helden schlägt, liebe ich doch auch die heiteren Figuren. Sie brechen die nervenzerfetzende Handlung und lassen ein wenig verschnaufen, ohne die Geschichte zum Stillstand zu bringen. Dabei schwankte ich lange, ob Merahwi oder Julian der Protagonist ist. Um ehrlich zu sein, die Entscheidung fiel erst im zweiten Band. Julian ist zwar nicht der Protagonist, aber eine ganz wichtige und tragende Hauptfigur. Er bildet den Kontrast zum Hai, ohne in Klamauk abzudriften, und das ist genau der Humor, den ich liebe und den man oft in Wien antrifft.

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