Karriere und Glück

Was Karriere über den Charakter verrät

Karriere – kann man sie planen oder ist sie reine Glückssache? Ich traue Leuten nicht, die nur deshalb die Karriereleiter hinauffallen, weil sie die richtigen Leute kennen oder sich bei den Entscheidungsträgern anbiedern. Für mich hat Karriere sehr viel mit Charakter zu tun.

Nicht jeder will Häuptling sein

Kennst du diesen Spruch, dass ein Team nicht lauter Häuptlinge haben kann, sondern auch Indianer braucht? Ich dachte immer, dass jeder Karriere machen will. Umso verblüffter war ich, als ich das Gegenteil entdeckte. Die Karriereleiter hinaufzuklettern bedeutet nämlich nicht nur höheres Einkommen, sondern auch mehr Entscheidungen, die man treffen muss.

Oh ja, bitte, her damit! Ja, auch mit dem Geld. 😉 Eigentlich meinte ich aber die Verantwortung. Ich will entscheiden und etwas gestalten, und mich beeindrucken Leute, denen es ebenso geht.

Wer Karriere macht, übernimmt Verantwortung

Ich konnte es gar nicht fassen, dass manche sich gemütlich in ihren Indianerjobs einnisten und froh sind, wenn andere für sie das Denken übernehmen. Karriere war für mich nie nur Status, es war für mich eine aufregende Chance, etwas beizutragen und die Richtung mitzubestimmen. Committment für das Unternehmen und für das, was wir taten. Deshalb kann ich auch nicht in einem x-beliebigen Unternehmen arbeiten, sondern muss hinter dem Produkt stehen.

Von Karrieristen und Alphatieren

Sicher, es gibt auch die eigennützigen Karrieristen. Egomanen, denen es ausschließlich um Geld und Status geht. Die keine Skrupel kennen und für ihre Karriere über Leichen gehen. Die sich im Rampenlicht sonnen und ihre Mitarbeiter ausbeuten. So etwas ist für mich keine Karriere, sondern Betrug. Wenn solche Leute ein Unternehmen oder auch nur eine Abteilung führen, wird es kritisch.

Echte Alphatiere schauen auf ihr Team und beschützen die Gruppe. Ein Alphatier hat natürliche Autorität, ihm folgt man nicht, weil es im Organigramm steht, sondern weil man ihm vertraut. Einem Alphatier geht es nicht um Selbstdarstellung, sondern um Leadership.

Karriere liegt im Blut

Und so kann ein Alphatier gar nicht anders, als seine Karriere zu schmieden. Weil es Verantwortung übernehmen will. Entscheiden will. Der Marchese ist so ein Typ und baut seine Karriere zielstrebig auf. Sie passiert ihm nicht wie Marconi, der zwar den höheren Rang einnimmt, aber nicht den Respekt der anderen genießt. Weil hinter der Karriere des Marchese weder Glück noch Narzissmus stehen, sondern Charisma und ein ganz starkes Warum.

Der Marchese ist der beste Schlangenkrieger, der aktuell im Dienst des Ordens steht. Hast du ihn schon einmal im Einsatz erlebt? Wenn nicht, wäre jetzt die richtige Zeit, „Das Gift der Schlange“, den Auftakt der Reihe zu lesen.

Das Buch lesen*

Aus diesem Buch stammt der Satz

Der Schwur der Schlange