Auch in diesem Monat greife ich das Zitat wieder aus einem Dialog heraus. Diesmal sind die Beteiligten allerdings kein verliebtes Duo, ganz im Gegenteil. Gerade weil Marconi den Marchese kritisch sieht, sieht er ihn klar. Und dank seiner Position im Orden kann er diese Feststellung auch unumwunden aussprechen.

Ich mag dieses Zitat deshalb, weil es auf sehr nüchterne Weise die Widersprüchlichkeit des Marchese auf den Punkt bringt. Er rebelliert bei jeder Gelegenheit gegen Zwang, und doch führt er genau das Leben, für das er geschaffen ist. Dieser Konflikt wird im Laufe der Reihe noch öfters eine Rolle spielen. In diesem Band spitzt er sich extrem zu und stellt nichts weniger als seinen Schwur als Schlangenkrieger infrage.

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