Hm, Inspiration. Was hat mich zum jetzigen Projekt inspiriert?

Es begann mit dem Ende. Mit dem Ende von Band 1 nämlich. Ich hatte drei verschiedene Epiloge geschrieben, eine meiner Testleserinnen wollte die beiden anderen auch lesen und dann spannen wir die Alternativen weiter. Insgeheim wusste ich, dass es nie so sein könnte, wie sie sich das vorstellt, und dann kam die naheliegende Frage auf: „Was wäre wenn?“

Die Inspiration war da, die Schlüsselszenen auch

Die Schlüsselszene hab ich sehr schnell gefunden und in Gedanken wohl fünfzigmal durchgespielt und durchgelebt und ich freute mich riesig darauf. Eine andere Schlüsselszene musste ich allerdings opfern, weil sich der Antagonist als untauglich erwies.

Kill your darlings. Sogar eine wichtige Inspiration

Den Antagonisten tauschte ihn aus, dem Roman tut es gut, doch die Szene kann ich in der geplanten Form niemals schreiben. Das macht mich schon etwas traurig, und ich erfuhr am eigenen Leib, was mit „Kill your darlings“ gemeint ist.  Denn gerade diese Szene war lange eine besonders emotional aufgeladene Inspiration für mich. Ich spielte sie unzählige Male vor dem Schlafengehen durch und litt mit dem Marchese mit. Aber es hat nicht sollen sein. Dafür stand der Showdown bald für mich fest und der wurde noch besser als in meinen ersten Vorstellungen.

Ich liebe Dreiecksverhältnisse. In Romanen zumindest

Vor allem wollte ich eine Verflechtung von Dreiecksverhältnissen schreiben. Drei hatte ich schon, und mit dem neuen Antagonisten kamen dann noch zwei dazu. „Der Schwur der Schlange“ wurde ein Fest an inneren Konflikten