Bist du ein Cover-Käufer? Ich auf jeden Fall. Schon sehr oft habe ich Bücher nur wegen ihres Covers in die Hand genommen oder angeklickt. Eigentlich ist das absurd, weil ich schon seit Langem E-Books dem gedruckten Buch vorziehe. Aus Platzgründen, wegen der Schlepperei und weil ich so immer das perfekte Leselicht habe. In meinem Leben habe ich mich schon von über 4000 Büchern getrennt, und die Erfindung des E-Readers war für mich ein Segen.

Aber es gibt sie eben doch. Bücher, die es ins Regal schaffen

In mein Bücherregal kommen ausschließlich zwei Sorten von Büchern:

  • Solche, die ich ein zweites Mal lesen würde.
  • Und Sachbücher, in denen ich mit Bleistift anstreiche und Anmerkungen mache.

Alles andere gehört auf den Reader. Doch dann gibt es noch ganz besondere Exemplare. So wie dieses hier.

Es war Liebe auf den ersten Blick

»Ich bin Circe« war ein richtiger Eyecatcher für mich. Nach meiner Podiumsdiskussion auf der Buch Wien schlenderte ich zwischen den Ständen herum, und an sich erschlagen mich Buchmessen immer. Es ist einfach zu viel für mich, ein richtiger Overkill. Doch auf einmal wurde mein Blick angezogen wie von einem Magneten.

Schwarz und Gold. Weiße, runde, dünne Schrift, eine perfekte Kombination aus modern, hochwertig und edel. Ich mag puristische Cover. Und dann noch der Titel! Griechische Mythologie!

Ich hatte gar keine Wahl

Inmitten tausender Bücher steuerte ich auf dieses eine zu, wie an einem Faden gezogen. Der Klappentext tat den Rest, das fiel ja nicht nur optisch in mein Beuteschema! Ich zückte das Handy, um mir das Buch zu merken.

Zu Hause ging es dann los. Die Printfassung oder das E-Book? Letztendlich machte ich eine ganz große Ausnahme, weil ich auch diesen wundervollen, metallischen Glanz wollte. Und die Haptik. Ja, Haptik spielt für mich auch eine große Rolle, ich streiche gerne über erhabenen Druck und nehme ein Buch auch sinnlich wahr. Also pilgerte ich in die Buchhandlung, statt in den Onlineshop, um mich zu vergewissern, dass ich auch wirklich die richtige Entscheidung traf.

Nicht meine Lieblingsgeschichte, aber mein Lieblingsbuch

Ich kann nicht behaupten, dass die Circe meine Lieblingsgeschichte ist. Sie ist nicht schlecht, aber handlungsarm und zieht sich etwas dahin. Aber dieses Cover! Was mache ich nun, wenn ich ein ultraschönes Cover habe, das Buch aber nicht eines der beiden Buchregal-Kriterien erfüllt? Ich machte es zum Dekoobjekt.

Mittlerweile kaufe ich mir Bücher, deren Cover mich dermaßen magisch anziehen, doch als Print. Und so absurd es für dich vielleicht klingen mag, ich überlege dabei, ob es in meine Wohnung und zu meinem Einrichtungsstil passt. Denn solche Bücher gehören entsprechend präsentiert, mit dem Cover nach vorne. Und sie kommen nicht ins Regal, sondern auf Fensterbrette, Simse oder dienen als Coffee-Table-Books.

Jetzt sag aber du! Spielen Cover für dich eine Rolle und wie präsentierst du deine Bücher?

Wenn du wissen willst, hinter welchen Covern ich auch tolle Geschichten entdeckt habe, dann lies dir hier meine Lesetipps durch. Das sind Bücher, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.

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Bild: © Barbara Drucker