Charismatische Helden, dunkle Geheimnisse, Liebe und Gefahr.
Ich bringe dich mit meinen Romanen vor Spannung zum Nägelkauen

Barbara Drucker - Kostümfoto mit Dreispitz und Rapier

Historische Thriller

Klirrende Degen, rasante Verfolgungsjagden auf Hintertreppen und in finsteren Geheimgängen, Kostüm- und Kulissenschlachten.  Atme mit mir die Atmosphäre einer vergangenen Zeit. Wate durch den Sumpf gefährlicher Verschwörungen und Intrigen und mache dich auf Wendungen gefasst, die dich jeden Moment das Leben kosten können. Du kämpfst gegen mächtige Feinde, die vor keinem Mittel zurückschrecken.

Romantische Thriller

Oder bleibst du lieber in der heutigen Zeit? Dann führe Verhandlungen, die außer dir keiner gewinnen kann, und ziehe im Hintergrund ebenso raffinierte wie gefährliche Coups durch. Passe ja auf, dass dich die russische Mafia nicht erwischt. Und lass auf gar keinen Fall jemanden hinter deine Fassade blicken! Denn wenn man dein Geheimnis entdeckt, bist du geliefert.

Urban Fantasy

Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, doch kannst du rechtzeitig die Wahrheit erkennen?

Seit ich meinen Lesestoff selbst bestimmen konnte, brenne ich für Helden, für Opferbereitschaft und Größe. Ich bin verliebt in charismatische, tatkräftige Männer mit einem Hauch Exotik. In Männer, denen Recht wichtiger ist als das Gesetz. Als mir der Lesestoff ausging, begann ich, mir die Geschichten selbst zu erzählen, die ich meistens vergeblich suchte. Und so schaffe ich heute für dich und mich Helden, in die wir hineinschlüpfen, die wir bewundern und in die wir uns mit Haut und Haaren verlieben können.

Committed to heroes

Als Schriftstellerin neige ich zur multiplen Persönlichkeit

Ich bin neugierig und verspielt und habe einen deutlichen Hang zum Abenteuer – zum virtuellen zumindest. 😉 Genau das liebe ich am Schreiben! Meine Geschichten sind Abenteuer, nach denen ich mich sehne und in denen ich selbst mitspiele. In Romanen können wir sie ja ohne Gefahren an Leib und Leben bestehen. Obwohl – wie geschützt bist du wirklich, wenn du tief in die Figuren eintauchst? Wenn sie dich in deine Tag- und Nachtträume hinein begleiten und Leben annehmen?

Wenn ich schreibe, dann lebe ich in der Geschichte, dann sind wir zwei, du und ich, selbst die Figur. Und so bin ich im realen Leben Barbara Drucker oder B.D. Winter, aber genauso gut Riccardo Visconti Marchese della Motta, der adlige Spion aus dem 18. Jahrhundert. Oder Alexander Merahwi, der Hai. Ich lebe, liebe und leide mit meinen Figuren und hoffe, dass es dir genauso geht.

Barbara Drucker - Kostümfoto mit Dreispitz und Rapier

Du willst wissen, wie ich zum Schreiben kam? Bitte sehr.

1968 in Wien geboren, wuchs ich in einer jener Städte auf, aus deren DNA Kultur nicht wegzudenken ist, und wurde entsprechend früh kulturell gefördert. Geschichten ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Einer der ersten und tiefsten Eindrücke brannte sich mir beim Vorlesen ein, heute zieht sich die Farbsymbolik von „Schneewittchen“ durch meine eigenen Texte. Die Lektüre von Karl Mays „Winnetou“-Romanen begründete mein Faible für Abenteuer-Literatur, mein Heldenbild wurde durch Homer und durch die Sagen der griechischen Antike geprägt. Bücher spielte ich in Gedanken nach und in Rollenspielen weiter, bei Theaterspielen auf Jungscharlagern war ich auf zwei Rollen abonniert: Den Bösewicht und den Bühnenautor.

Den zweifellos größten Einfluss auf mein Schaffen verdanke ich meinem großen Vorbild Friedrich Schiller, über den ich auch promovierte. Seine kraftvolle Sprache, seine psychologisch angelegten Charaktere und sein gewaltiges dramatisches Talent dienen mir noch heute als Leitstern. Ich beschäftigte mich mit Wirkungsästhetik, veröffentlichte literaturwissenschaftliche Aufsätze, sprach auf internationalen Kongressen, lehrte Literaturwissenschaft an der Universität Wien und verfasste Essays für das populärwissenschaftliche Fachmagazin KARL MAY & Co. Über dieses fand ich auch den Mut zu eigenen belletristischen Texten: Von einem Fanfiction-Verlag angesprochen, schrieb ich drei Winnetou-Erzählungen, bevor ich mit „Das Gift der Schlange“ als Romanautorin debütierte.

Meine theoretische und wissenschaftliche Ausbildung rundete ich durch etliche Schreibseminare ab und absolvierte selbst beim Berufsverband österreichischer Schreibpädagogen (BOeS) die Ausbildung zur Schreibtrainerin. Aus meinem Brotberuf – ich leitete mehr als ein Jahrzehnt das Rechnungswesen eines großen Wiener Museums – stieg ich 2013 aus und gründete mein erstes Unternehmen als Image Consultant. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass meine wahre Leidenschaft der Inszenierung einer Geschichte gilt. Heute widme ich mich leidenschaftlich dem Erzählen anspruchsvoller Spannungsliteratur.

Was ich mit meinen Helden gemeinsam habe

Wie der Marchese kann ich mich in Kunst und Musik verlieren. Nicht von ungefähr sind meine Helden oft Dandys, denn auch ich habe ein Faible für stilvolle, elegante Kleidung. Schönheit und Ästhetik brauche ich um mich wie die Luft zum Atmen.  Ästhetik ist für mich auch ein wesentlicher Grund, Abenteuerszenen in der Vergangenheit spielen zu lassen, denn ein Fechtkampf ist einfach viel eleganter als eine Schießerei mit Maschinenpistolen. Und weil ich oft gefragt werde: Ja, ich kann mit dem Rapier auf meinem Autorenfoto umgehen! Für die Marchese-Reihe lernte ich nämlich selbst historisches Fechten.

Ich wohne allerdings weder in einem Museum noch in einem Schloss, auch nicht umgeben von Stilmöbeln und Antiquitäten, sondern teile meinen Stil eher mit Alexander Merahwi, dem Helden aus „Shark Temptations“. Wie er liebe ich eine Mischung aus Purismus und Stilbrüchen. Meinen Arbeitsplatz kannst du dir hier ansehen.

Was ich liebe, aber nicht schreibe

Ich lese sehr gerne Hochfinanz-, Anwalts- oder Politthriller, doch mir fehlt die genaue Kenntnis dieser Milieus. Allenfalls könnte ich dich mit Klischees abspeisen, da verweise ich dich viel lieber auf Könner ihres Fachs, wie John Grisham, dessen „Firma“ zu meinen Lieblingsromanen gehört. Sehr gerne würde ich einmal ein Theaterstück oder ein Drehbuch schreiben, es käme meiner Lust auf starke Bilder und Dialoge entgegen. Allerdings reden hier die Auftraggeber sehr viel mit, und ich bin mir nicht sicher, ob meine Haut dick genug ist, um Eingriffe in meine Storys auszuhalten. Aber ich träume den Traum wohl jedes Schriftstellers: Meine Romane auf der großen Leinwand oder in einer Qualitätsserie zu sehen.

Was ich gerne gefragt werde

Ein paar typische Fragen stellt man mir immer wieder:

In erster Linie sind sie tatkräftige und entschlossene Menschen, die ihre Aufgabe annehmen und über sich hinauswachsen. Auch wenn sie sich gelegentlich am Rande der Legalität bewegen, folgen sie dabei einem strengen Ehrenkodex. Helden sind sich ihrer Ausnahmestellung meistens bewusst, buhlen aber nicht um Bewunderung, sondern stellen ihre Talente in den Dienst ihrer Mission und ihrer Schützlinge.

Ebenso wichtig wie die Licht- sind mir auch die Schattenseiten des Heldentums. Die innere Zerrissenheit zwischen Liebe, Ehre und Pflicht. Das Ringen mit den hohen eigenen und fremden Erwartungen und den persönlichen Wünschen des Helden. Und die daraus oft resultierende Einsamkeit. Helden sind meistens auf sich gestellt.

Eindeutig Marquis Posa aus Schillers „Don Karlos“, der läuft sogar Winnetou den Rang ab. Er ist herrlich ambivalent, geht für seine Überzeugung bis ans Äußerste und zeigt auch die problematischen Züge eines Helden. Seinetwegen machte ich Riccardo Visconti übrigens zum Marchese.

Auf jeden Fall in den Marchese! Ob ihn ein anderer Protagonist einmal vom Sockel stoßen wird, kann ich noch nicht sagen, leicht wird es jedenfalls nicht. Ich mag aber fast alle meine Figuren, auch die Schurken. Perdido in einer Winnetou-Fanfiction hatte ich fast lieber als Winnetou, obwohl er das personifizierte Böse war. Sehr gerne habe ich Giacomo, den Diener des Marchese, und Julian aus „Shark Temptations“.

Ich gehe meistens von einer zentralen Fragestellung aus. In „Shark Temptations“ etwa, was Geheimhaltung für eine Beziehung bedeutet, oder in der „Marchese“-Reihe, unter welchen Voraussetzungen eine Beziehung mit einem Helden überhaupt möglich ist. Manchmal bürste ich überlieferte Stoffe, Themen oder Klischees gegen den Strich und wechsle gängige Perspektiven. Oft gibt es eine Urszene, die ich bildhaft vor mir sehe und auch richtig stark und in allen Details spüre. Sie ist die Keimzelle. Erst baue ich sie in Gedanken immer mehr aus und entwickle von ihr ausgehend den Plot. Im fertigen Roman bildet sie dann fast immer den ganz großen Höhepunkt bzw. den dramatischen Wendepunkt und steht ungefähr in der Mitte. Allerdings plane ich das nicht, sondern es ergibt sich automatisch, weil ich ein gutes Gefühl für Struktur habe.

Ich kenne den Showdown und die letzte Szene. Dabei weiß ich nicht immer, wie der Roman ausgehen wird, bei meinem Debüt hatte ich gleich drei potenzielle Enden. Aber ich weiß, auf welches Szenario ich zusteuere und um welche Entscheidungen es geht.

Ich halte wenig von Schnellschüssen, die wie am Fließband produziert werden. Früher oder später werden solche Geschichten nämlich zur Folie, ohne dass man es als Autor merkt. Ein guter Roman braucht Zeit, und bei mir bedeutet das etwa 12 – 18 Monate, in denen ich mich fast täglich dem Plotten, der Entwicklung der Figuren und dem Schreiben der Rohfassung widme. Im historischen Setting ist der Rechercheaufwand noch höher und natürlich muss der erste Entwurf auch sorgfältig überarbeitet werden. Über manche Stellen gehe ich mehr als zehnmal drüber, aber drei Überarbeitungen sind das Minimum. Nur durchs mehrfache Überarbeiten kann man die überflüssigen Stellen finden, streichen und den Text so verdichten, dass wirklich jede Zeile vibriert. Gute Texte leben vom Kürzen, Streichen und Eindampfen auf die Essenz, und da rede ich noch gar nicht vom stilistischen Feilen.

Zum einen habe ich ein Faible für Geschichte und vergangene Epochen. Viel wichtiger ist aber noch der Abenteuerraum, den mir historische Fiktion bietet  und dabei auf dem Boden des Realistischen bleibt. Ich begeistere mich für bildgewaltige Inszenierungen, für Kostümschlachten und ästhetische Kämpfe und kann diesbezüglich so richtig im Setting schwelgen. Außerdem reizt es mich, ins Leben früherer Zeiten einzutauchen. Wie funktionierte das Leben ohne Strom? Wie dachten die Menschen damals? Welche gesellschaftlichen und beruflichen Möglichkeiten hatten sie überhaupt?

Das 18. Jahrhundert ist meine Lieblingsepoche, weil hier die Grundlagen für unsere heutige Gesellschaft gelegt wurden. Aufklärung, Individualität, Säkularisierung, der Drang des Bürgertums nach politischer Mitbestimmung, und und und. Diese Zeit ist so extrem spannend, und im Roman kann ich sie zum Leben erwecken. In der Schule wird diese aufregende Epoche  leider viel zu nüchtern, lieblos und verkopft abgehandelt.

Liebe hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Spannung auch nicht. Aber beides lebt von starken, charismatischen Figuren. Ich schreibe am liebsten über männliche Protagonisten, also was lag näher, als einmal zwei Männer auch romantisch aufeinander treffen zu lassen? Es erforderte eine gehörige Portion Mut, mich öffentlich dazu zu bekennen, aber ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Wenn du dir schmuddeligen Voyeurismus erhoffst, muss ich dich aber enttäuschen, denn meine Romane richten sich gleichermaßen an Fans des Gay-Genres wie an aufgeschlossene Leser von Hetero-Romanen. Der Beziehungsanteil ist in diesen Geschichten etwas höher als in den Mantel-und-Degen-Abenteuern, doch auch hier kommen Action und Spannung nicht zu kurz.

Dialoge, Kampf- und Actionszenen. Eigentlich alles, wo Dramatik und Dynamik gefordert sind. Ich arbeite gerne mit Rhythmus und Tempo und mit sehr geringer Distanz. Liebesszenen schreibe ich auch gerne. Sexszenen aber nur dann, wenn sie Emotionen transportieren, egal ob positive oder negative.

Schwierig oder langweilig? Kampf- und Actionszenen sind schwierig im Sinne von herausfordernd, aber wie gesagt schreibe ich sie sehr gerne. Dasselbe gilt für gute Sexszenen. Schwierig ist auch Charisma, wenn man es nämlich nicht nur behaupten, sondern zeigen und erlebbar machen will. Gar nicht gerne schreibe ich Übergangsszenen, das sind auch die, bei denen ich in der Überarbeitung das meiste wieder rauswerfe.

An Liebesszenen und an Actionszenen, in beiden Fällen geht es nämlich um sehr viel Emotion. Leser sollen sie selbst erleben können, und dazu muss alles stimmen: Der Inhalt an sich, die Perspektive, Tempo und Rhythmus, jede kleinste sinnliche Wahrnehmung, der Klang jedes Wortes. Es ist ein Unterschied, ob man einen Kampf oder eine Verfolgungsjagd beobachtet, oder ob man selbst kämpft oder rennt. Die Gedanken werden kürzer und erfassen nur mehr das Wesentliche, also das, was das Überleben sichert. Genauso ist es bei Liebesszenen: Was man beschreibt, driftet leicht ins Geschmacklose oder Pornografische ab oder bleibt klischeehaft und hölzern. Wenn ich solche Szenen aber aus dem Inneren einer Figur heraus schreibe, knistert es.

Sex und Gewalt sind in unserer Kultur schon dermaßen enttabuisiert, dass man sie entweder nicht mehr wahrnimmt, oder zu immer drastischeren Mitteln greift. Ich sage nur Erotik- oder Splatterroman. In fast jedem historischen Roman wird die weibliche Hauptfigur vergewaltigt – ohne dramaturgische Notwendigkeit, ohne Auswirkung auf ihre Psyche oder ihr Gefühlsleben, rein als Effekt. So etwas lehne ich grundsätzlich ab.

Ich nutze Sex und Gewalt zur Charakterisierung von Figuren und ich mache sie erlebbar. Das ist das Gegenteil von Voyeurismus, denn es erzwingt die emotionale Beteiligung des Lesers aus der Sicht des Opfers. Dass das unangenehmer als ein Klischee oder reißerische Überzeichnung ist, kann ich verstehen. Distanz halte ich hier aber für gefährlich, weil sie verharmlost und abstumpft.

Die Verringerung der Distanz erwähnte ich schon, ich hole die Leser ganz nah an meine Figuren heran, optimalerweise sogar in die Figur hinein. Außerdem spielt die Musikalität von Sprache bei mir eine zentrale Rolle. Tempo, Rhythmus und Klang sind ganz wesentliche Elemente, mit ihnen erzeuge ich Sog, verschaffe Atempausen oder jage den Puls in die Höhe.

Mein großes Vorbild ist Friedrich Schiller, über den ich auch promoviert habe. Neben seinen psychologisch ausgefeilten Figuren faszinieren mich sein Bekenntnis zu Autonomie und zum Wollen und seine Theorie vom ganzen Menschen. Er ist für mich einer der ganz großen Denker. Seine Sprache ist unglaublich kraftvoll und sehr stark rhethorisch geprägt, er war ein Meister der Dramaturgie, der prägnanten Wortwahl und natürlich des Dialogs.

Der zweite Schriftsteller, der mich beeinflusst hat, ist Karl May. Kein Dichter, sondern ein Trivialautor, er zog mich in die Abenteuerwelt hinein und manche meiner Figuren haben Züge von Winnetou. Sowohl Schiller als auch Karl May verdanke ich mein Freundschaftsideal und die Idee von Ehre und Loyalität.

Von den zeitgenössischen Autoren hat keiner einen dermaßen nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen. Elizabeth George inspiriert mich mit ihrer akribischen Figurenzeichnung, John Grisham und Dan Brown mit ihrem Spannungsaufbau. Sonst sind es eher einzelne Bücher, in denen mir beispielsweise Ironie oder ein sehr feinsinniger Humor auffallen.

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