Charismatische Helden, dunkle Geheimnisse, Liebe und Gefahr.
Ich bringe dich mit meinen Romanen vor Spannung zum Nägelkauen

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Dann hol dir hier die Heldenbriefe

Seit ich meinen Lesestoff selbst bestimmen kann, bin ich verliebt in Helden. In ritterliche Männer mit einem Schuss Exotik, in Männer, denen Recht wichtiger ist als das Gesetz. In opferbereite Krieger, in Gentlemanganoven und geheimnisvolle Verführer. Nicht in Superhelden, die locker durch die Handlung marschieren, sondern in ambivalente Menschen, die auch mit inneren Dämonen kämpfen. In Männer aus Fleisch und Blut, mit denen ich mitbangen, mithoffen und mitleiden kann. Als mir der Lesestoff ausging, begann ich, mir solche Geschichten selbst zu erzählen.

Was als Hobby und Ausgleich zu meiner damaligen Karriere angefangen hatte (ich leitete das Rechnungswesen eines großen Wiener Museums), entwickelte sich bald zu meiner großen Leidenschaft und Berufung. Also studierte und unterrichtete ich Literaturwissenschaft an der Universität Wien und absolvierte die Ausbildung zur Schreibpädagogin, denn ich wollte das Handwerk sauber und von der Pike auf lernen. Ich promovierte und forschte über Schiller, arbeitete  mich dabei tief in eine der spannendsten Epochen ein und lernte das 18. Jahrhundert lieben.

Unabhängig von Moden und Trends stand für mich daher sofort fest, in welcher Zeit ich meinen Debut-Roman ansiedle. Mittlerweile wurde daraus eine Reihe, und die Entscheidung hat sich ausgezahlt. Eine Fachjury nominierte „Der Schwur der Schlange“ für die Shortlist des Deutschen Selfpublishing-Preises.

Committed to heroes

Heute schreibe ich in folgenden Genres

  • Historische Spannungsromane

  • Mythologische Stoffe und Urban Fantasy

  • Helden im Nadelstreif (unter meinem Pseudonym B.D. Winter)


Am liebsten schreibe ich übrigens in meiner Wohnung in Wien und in Grado, meinem Kraftort am Meer.

FAQ

Ein paar typische Fragen stellt man mir immer wieder:

In erster Linie sind sie tatkräftige und entschlossene Menschen, die ihre Aufgabe annehmen und über sich hinauswachsen. Auch wenn sie sich gelegentlich am Rande der Legalität bewegen, folgen sie dabei einem strengen Ehrenkodex. Helden sind sich ihrer Ausnahmestellung meistens bewusst, buhlen aber nicht um Bewunderung, sondern stellen ihre Talente in den Dienst ihrer Mission und ihrer Schützlinge.

Ebenso wichtig wie die Licht- sind mir auch die Schattenseiten des Heldentums. Die innere Zerrissenheit zwischen Liebe, Ehre und Pflicht. Das Ringen mit den hohen eigenen und fremden Erwartungen und den persönlichen Wünschen des Helden. Und die daraus oft resultierende Einsamkeit. Helden sind meistens auf sich gestellt.

Eindeutig Marquis Posa aus Schillers „Don Karlos“. Er ist herrlich ambivalent, geht für seine Überzeugung bis ans Äußerste und zeigt auch die problematischen Züge eines Helden. Seinetwegen machte ich Riccardo Visconti übrigens zum Marchese.

Ich kenne den Showdown und die letzte Szene. Dabei weiß ich nicht immer, wie der Roman ausgehen wird, bei meinem Debüt hatte ich gleich drei potenzielle Enden. Aber ich weiß, auf welches Szenario ich zusteuere und um welche Entscheidungen es geht.

Zum einen habe ich ein Faible für Geschichte und vergangene Epochen. Viel wichtiger ist aber noch der Abenteuerraum, den mir historische Fiktion bietet  und dabei auf dem Boden des Realistischen bleibt. Ich begeistere mich für bildgewaltige Inszenierungen, für Kostümschlachten und ästhetische Kämpfe und kann diesbezüglich so richtig im Setting schwelgen. Außerdem reizt es mich, ins Leben früherer Zeiten einzutauchen. Wie funktionierte das Leben ohne Strom? Wie dachten die Menschen damals? Welche gesellschaftlichen und beruflichen Möglichkeiten hatten sie überhaupt?

Das 18. Jahrhundert ist meine Lieblingsepoche, weil hier die Grundlagen für unsere heutige Gesellschaft gelegt wurden. Aufklärung, Individualität, Säkularisierung, der Drang des Bürgertums nach politischer Mitbestimmung, und und und. Diese Zeit ist so extrem spannend, und im Roman kann ich sie zum Leben erwecken. In der Schule wird diese aufregende Epoche  leider viel zu nüchtern, lieblos und verkopft abgehandelt.

Liebe hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Spannung auch nicht. Aber beides lebt von starken, charismatischen Figuren. Ich schreibe am liebsten über männliche Protagonisten, also was lag näher, als einmal zwei Männer auch romantisch aufeinander treffen zu lassen? Es erforderte eine gehörige Portion Mut, mich öffentlich dazu zu bekennen, aber ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Wenn du dir schmuddeligen Voyeurismus erhoffst, muss ich dich aber enttäuschen, denn meine Romane richten sich gleichermaßen an Fans des Gay-Genres wie an aufgeschlossene Leser von Hetero-Romanen.

Mein großes Vorbild ist Friedrich Schiller, über den ich auch promoviert habe. Neben seinen psychologisch ausgefeilten Figuren faszinieren mich sein Bekenntnis zu Autonomie und zum Wollen und seine Theorie vom ganzen Menschen. Er ist für mich einer der ganz großen Denker. Seine Sprache ist unglaublich kraftvoll und sehr stark rhethorisch geprägt, er war ein Meister der Dramaturgie, der prägnanten Wortwahl und natürlich des Dialogs.

Der zweite Schriftsteller, der mich beeinflusst hat, ist Karl May. Kein Dichter, sondern ein Trivialautor, er zog mich in die Abenteuerwelt hinein und manche meiner Figuren haben Züge von Winnetou. Sowohl Schiller als auch Karl May verdanke ich mein Freundschaftsideal und die Idee von Ehre und Loyalität.

Von den zeitgenössischen Autoren hat keiner einen dermaßen nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen. Elizabeth George inspiriert mich mit ihrer akribischen Figurenzeichnung, John Grisham durch das Anwaltsmilieu und an Dan Brown bewundere ich, dass er Kunst und große Fragen der Menschheit in spannende Romane packen kann. Sonst sind es eher einzelne Bücher, in denen mir beispielsweise Ironie oder ein sehr feinsinniger Humor auffallen.